Ecornet

Forschungsschau der Ecornet-Institute

An dieser Stelle informieren wir Sie über Forschungsaktivitäten und Wissenstransfer der Ecornet-Institute aus der zurückliegenden Woche.

Kalenderwoche 29 (13. Juli bis 19. Juli)

Wuppertal Institut | Arbeit | Corona

Neues Diskussionspapier zu Arbeitsmodellen
Prof. Dr. Christa Liedtke und Dr. Anne Caplan vom Wuppertal Institut gehen in ihrem neuen Diskussionspapier "Arbeit ist das halbe Leben!? Über ein neues Statussymbol: Zeit und was wir damit anfangen" der Frage nach, wofür die Menschen ihre Zeit investieren und verwenden wollen. Dabei fordern die Autorinnen nachhaltige und resiliente Arbeitsmodelle zu etablieren, um so die neu gewonnene Achtsamkeit für Zeit als Chance zu nutzen, die Arbeits- und Alltagswelt umzukrempeln.
[Pressemitteilung auf wupperinst.org]

Ecologic Institut | Corona

Studie zum EU-Konjunkturprogramm
Im Mai 2020 hat die Europäische Kommission einen Plan für ein Konjunkturprogramm vorgelegt, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abzufedern. Eine neue Kurzstudie des Ecologic Institut gibt einen Überblick über den Vorschlag der Kommission für den geplanten mehrjährigen Finanzrahmen und das EU-Konjunkturprogramm. Insbesondere werden die vorgeschlagenen Klimainvestitionen vor dem Hintergrund des tatsächlichen Investitionsbedarfs in der EU bewertet.
[Studie auf ecologic.eu]

ISOE | Stadtentwicklung

Wirkungsforschung für Zukunftsstadtprojekte
Die nachhaltige Transformation von Städten zu erforschen und voranzubringen ist das Ziel der Forschungsprojekte in den Fördermaßnahmen "Zukunftsstadt" und "Nachhaltige Transformation urbaner Räume" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Doch wo liegen mögliche Wirkungen für Transformation und wie lassen sie sich erkennen und nutzen? Damit beschäftigt sich das ISOE im Forschungsprojekt SynVer*Z, das die BMBF-Zukunftsstadtprojekte begleitet. Erste Ergebnisse der Wirkungsforschung werden nun in einem Werkstattbericht erläutert.
[Bericht auf isoe.de]

Öko-Institut | Ecologic Institut | Boden

Verbesserung der internationalen Bodenpolitik
In einer gemeinsamen Studie für das Umweltbundesamt haben das Öko-Insitut und das Ecologic Insititut bestehende internationale Instrumente und Institutionen mit Relevanz mit Relevanz für den Bodenschutz auf internationaler Ebene untersucht. Im Zuge dessen wurden Vorschläge, wie die internationale Bodenpolitik verbessert werden kann, gesammelt.
[Studie bei umweltbundesamt.de]
[Beitrag auf blog.oeko.de]

Wuppertal Institut | Auszeichnung

Bundesverdienstkreuz für Prof. Dr. Uwe Schneidewind
Dem ehemaligen wissenschaftlichen Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, Prof. Dr. Uwe Schneidewind, wurde von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Bundesverdienstkreuz verliehen. Am Mittwoch, dem 15.07., überreichte ihm Bundesforschungsministerin Anja Karliczek die Auszeichnung in Berlin. Er wurde damit für sein herausragendes wissenschaftliches Engagement und seine Impulse zur Weiterentwicklung der Nachhaltigkeits- und Transformationsforschung geehrt.
[Pressemitteilung auf wupperinst.org]

IÖW | Sharing Economy | Corona

Motive bei der Nutzung von Sharing-Plattformen
Im Interview bei N-TV erklärt Jonas Pentzien vom IÖW die Motive bei der Nutzung der Sharing-Plattformen. Primär seien Nutzerinnen und Nutzer von Sharing-Angeboten von ökonomischen Aspekten motiviert. Ökologische Motive werden zwar häufig damit in Verbindung gebracht, seien aber nicht so relevant.
[Interview auf n-tv.de]

Ecologic Institut | Corona

Wie können Klimaschutz und Demokratie gestärkt werden?
Im Interview mit dem Tagesspiegel erklärt Nils Meyer-Ohlendorf, wie die EU mit ihrem Corona-Hilfspaket gestärkt aus der Krise kommen und eine grüne Transformation anpeilen kann. Dafür sind härtere Vorgaben anstatt schwammiger Kriterien notwendig.
[Artikel bei tagesspiegel.de (Abo erforderlich)]

Öko-Institut | Mobilität

Studie zur Auslastung von E-Ladesäulen
Der Standort einer E-Ladesäule entscheidet darüber, wie häufig die Ladeinfrastruktur genutzt wird. Die Auslastung ist höher, wenn die Ladesäule an einem für die Nutzer attraktiven Ort platziert ist. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Öko-Instituts zu zwei Elektromobilitätsprojekten des südhessischen Energieversorgers Entega in Darmstadt.
[Studie auf oeko.de]

Wuppertal Institut | Recycling

Chemisches Kunststoffrecycling als Chance für den Klimaschutz
Die Pyrolyse von gemischten Kunststoffabfällen kann die chemische Industrie sowie die Abfallwirtschaft klimafreundlicher machen - zu diesem Schluss kommt das von der Landesinitiative IN4climate.NRW veröffentlichte Diskussionspapier "Chemisches Kunststoffrecycling", an dem das Wuppertal Institut mitwirkte. Im Papier werden Potenziale und Entwicklungsperspektiven für NRW aufgezeigt – mit dem Ziel, wissenschaftliche Grundlagen für Investitionsentscheidungen und Projektentwicklung im Sinne der Kreislaufwirtschaft zu schaffen.
[Pressemitteilung auf in4climate.nrw]

Öko-Institut | Emissionen

Rechtliche Strategien gegen Stickstoffüberschuss
In einer neuen Studie im Auftrag der Landesregierung Baden-Württemberg stellt das Öko-Institut dar, mit welchen rechtlichen Instrumenten und Maßnahmen der Eintrag von Stickstoff in empfindliche Naturschutzgebiete auf ein umweltverträgliches Maß reduziert werden kann. Diese Instrumente und Maßnahmen wurden gemeinsam mit dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) entwickelt und zeigen, wie der Gesetzgeber im Bund und den Ländern zur Verminderung beitragen und die Erreichung der Ziele überprüfen kann.
[Studie auf oeko.de]

Wuppertal Institut | Klimawandel | Politik

Kohlenstoffmärkte besser regulieren
Während die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens bereits Anfang 2020 begonnen hat, befinden sich die Kohlenstoffmärkte weiterhin in der Schwebe und die Verabschiedung eines Regelwerks für Artikel 6 wurde auf der Klimakonferenz in Madrid im Dezember 2019 erneut vertagt. Nicolas Kreibich vom Wuppertal Institut hat untersucht, wie dieser Artikel umgesetzt werden kann. Er identifizierte dabei Schlüsselelemente auf nationaler und internationaler Ebene, die benötigt werden um den Mechanismus funktionsfähig zu machen.
[Studie bei wupperinst.org]

Öko-Institut | Energiewende

Energiewende aus sozialer Perspektive
Wie sozial ist die Energiewende? Neue Infografiken des Öko-Instituts zeigen Kosten bei Strom, Heizen und Kraftstoffen von Haushalten mit geringem Einkommen im Vergleich zu einkommensstarken. Fakt ist: Einkommensschwache Haushalte sind schon jetzt höher belastet.
[Beitrag bei flickr.com]