Ecornet

Diskussionsveranstaltung: Von der Forschungs-WG zu Eckpfeilern deutscher Umweltforschung – die ersten Umweltforschungsinstitute Deutschlands

Am 29. Mai um 18:00 findet im Ecologic Institut eine Diskussionsveranstaltung zum Thema „Von der Forschungs-WG zu Eckpfeilern deutscher Umweltforschung – die ersten Umweltforschungsinstitute Deutschlands“ im Rahmen des Ecological Research Network (Ecornet) statt.

„Lieber heute aktiv, als morgen radioaktiv“ – dieser Slogan gehört seit Jahrzehnten zum Repertoire der Atomkraftgegner/innen. Heute wird der Widerstand gegen Atomkraft von einer Mehrheit der deutschen Bevölkerung geteilt, eine Folge des größten öffentlichen Diskurses in der Bundesrepublik, der mit der Energiewende im endgültigen Atomausstieg endete.

Ende der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts war die Anti-AKW Bewegung noch in den Kinderschuhen. Die Vertreter/innen wurden teilweise als „Terroristen“ und „kriminelle Gewalttäter“ dargestellt. In den Medien und den etablierten Wissenschaften wurde Atomkraft als Energie der Zukunft verstanden. Den Umweltschutzgruppen mangelte es an juristischem und naturwissenschaftlichem Unterbau. In diese Lücke stieß die Gründung von „alternativen Umweltforschungsinstituten“.

In der zweiten Veranstaltung der Veranstaltungsreihe „Die Geschichte der Umweltpolitikberatung“ soll ein Blick auf die Wurzeln der Umweltforschungsinstitute geworfen und ihren Einfluss auf die Institutionalisierung der Umweltpolitik in der Bundesrepublik diskutiert werden.

Ehrengäste sind:

  • Dr. Volker Hauff (SPD)
  • Dr. Ulrich Höpfner (Mitbegründer des IFEU)
  • Michael Sailer (Öko-Institut)

Moderiert wird die Veranstaltung durch R. Andreas Kraemer, Direktor des Ecologic Instututs.

29. Mai 2013, 18 Uhr
Ecologic Institut
Pfalzburger Str. 43/44
10717 Berlin

Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen möchten, registrieren Sie sich bitte unter folgendem Link: http://registration.ecologic-events.eu/die-geschichte-der-umweltpolitikberatung