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Bund-Länder-Initiative fördert Darmstädter Verbundprojekt

Eine zukunftsorientierte Stadt- und Regionalentwicklung steht im Mittelpunkt des Forschungsprojekts „Systeminnovation für Nachhaltige Entwicklung. Transfer als Lernprozess in der Region“. Unter der Trägerschaft der Hochschule Darmstadt und mit Beteiligung des Öko-Instituts wurde es nun von der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ für eine fünfjährige Förderungsphase ausgewählt. Damit ist es eines von deutschlandweit 19 Einzel- und 10 Verbundvorhaben, die durch das Bund-Länder-Programm jährlich mit bis zu zwei Millionen Euro unterstützt werden.

Vernetzung von regionalen Akteuren aus Gesellschaft, Forschung, Politik und Wirtschaft

Regionale und städtische Institutionen, wie etwa die Schader-Stiftung, das Institut für sozial-ökologische Forschung GmbH (ISOE) oder das Institut Wohnen und Umwelt GmbH (IWU) arbeiten eng mit politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Akteuren zusammen. Das Ziel: Die kreativen, gestalterischen und innovativen Potentiale der Region zu Gunsten einer nachhaltigen Entwicklung zu verknüpfen und ein lernendes System zu etablieren.

„Das Verbundprojekt ist ein Meilenstein für die Vernetzung und Zusammenarbeit regionaler Akteure der Nachhaltigkeit hier im Darmstädter Raum und eine große Chance für gemeinsame transdisziplinäre Lernerfahrungen“, beschreibt Dr. Bettina Brohmann, Forschungskoordinatorin Transdisziplinäre Nachhaltigkeitswissenschaften am Öko-Institut das Verbundprojekt.

Aufgabe des Öko-Instituts: Prozessbegleitung und Forschung

Das Öko-Institut bringt seine Expertise in transdisziplinärer Forschung sowie in Chemikalien- und  Verbraucher-Politik ein und begleitet das Projekt sowohl in der Prozessgestaltung als auch thematisch. So arbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit einem international agierenden Automobil-Zulieferer zusammen, um dessen Chemikalienmanagement in der Produktion von Lederbezügen nachhaltig zu verbessern.

Das Förderprogramm „Innovative Hochschule“ ist insgesamt mit einem Volumen von 550 Millionen Euro ausgestattet und bis 2028 angelegt. Bundesweit hatten sich 168 Hochschulen mit 118 Projekten in Form von Einzelbewerbungen oder im Rahmen von Verbundanträgen beteiligt. Insgesamt wurden 29 Projekte aus zwölf Bundesländern zur Förderung ausgewählt.

Weitere Informationen auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

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Ansprechpartnerin am Öko-Institut

Dr. Bettina Brohmann
Forschungskoordinatorin Transdisziplinäre Nachhaltigkeitswissenschaften
Institutsbereich Nukleartechnik & Anlagensicherheit
Öko-Institut e.V., Büro Darmstadt
Tel.: +49 6151 8191-135
E-Mail: b.brohmann(at)oeko.de   

Das Öko-Institut ist eines der europaweit führenden, unabhängigen Forschungs- und Beratungsinstitute für eine nachhaltige Zukunft. Seit der Gründung im Jahr 1977 erarbeitet das Institut Grundlagen und Strategien, wie die Vision einer nachhaltigen Entwicklung global, national und lokal umgesetzt werden kann. Das Institut ist an den Standorten Freiburg, Darmstadt und Berlin vertreten.

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