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		<title>example.com: Latest News</title>
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		<lastBuildDate>Fri, 31 May 2013 13:37:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Welche Rolle spielt Wissenschaft für gesellschaftliche Transformationen? – Neue Ausgabe von Ökologisches Wirtschaften zu transformativer Wissenschaft erschienen</title>
			<link>http://www.ecornet.eu/news-einzelansicht/article/welche-rolle-spielt-wissenschaft-fuer-gesellschaftliche-transformationen-neue-ausgabe-von-oekol.html</link>
			<description>Die Bedeutung von Forschung und Wissenschaft für gesellschaftliche Transformationen hat in der modernen Gesellschaft kontinuierlich zugenommen. Die Rolle der Wissenschaft war dabei jedoch ambivalent: Sie hat sich letztlich sowohl als problemlösende wie auch als problemgenerierende Instanz erwiesen....</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Bedeutung von Forschung und Wissenschaft für gesellschaftliche Transformationen hat in der modernen Gesellschaft kontinuierlich zugenommen. Die Rolle der Wissenschaft war dabei jedoch ambivalent: Sie hat sich letztlich sowohl als problemlösende wie auch als problemgenerierende Instanz erwiesen. Infolge der erheblichen ökologischen Herausforderungen, die sich insbesondere im Rahmen des Klimawandels ergeben, wird der Wissenschaft zunehmend eine Schlüsselstellung für die Lösung globaler Umweltprobleme zugeschrieben. Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) hat mit seiner Forderung nach einer transformativen Forschung für die deutsche Diskussion einen wesentlichen Impuls gesetzt. In seinem letzten Hauptgutachten „Welt im Wandel: Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“ thematisierte der WBGU die Rolle der Wissenschaft im Kontext der anstehenden Transformation und beförderte die Diskussion um die Zukunft der Nachhaltigkeitsforschung. Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Ökologisches Wirtschaften greift dieses Thema auf und gibt einen Überblick über aktuelle Debatten zu den Möglichkeiten und Grenzen transformativer Wissenschaft.
Das WBGU-Bild einer „Großen Transformation“ greift dabei Kritikpositionen und Fragestellungen auf, die spätestens in den 1970er Jahren unter dem Stichwort „Ökologische Krise“ auf die wissenschaftliche und gesellschaftliche Agenda gesetzt wurden. Thomas Jahn, Sprecher der Institutsleitung des ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung, und R. Andreas Kraemer, Geschäftsführer des Ecologic Instituts beschreiben in ihrem Beitrag „Wegbereiter der Nachhaltigkeitsforschung“ wie zahlreiche unabhängige Forschungsinstitute seitdem an der Lösung dieser Fragestellungen arbeiten. 
Ökologisches Wirtschaften ist die wissenschaftliche Zeitschrift zu sozial-ökologischen Wirtschaftsthemen. Das interdisziplinäre Magazin beinhaltet Themen an der Schnittstelle zwischen Ökonomie und Ökologie und fragt nach den politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen einer nachhaltigen Wirtschaftsweise.
<link http://www.oekologisches-wirtschaften.de/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">www.oekologisches-wirtschaften.de</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 31 May 2013 13:37:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>„Starkes Signal für die Nachhaltigkeitsforschung“ – Forschungsnetzwerk Ecornet begrüßt die Berufung von Uwe Schneidewind in den WBGU</title>
			<link>http://www.ecornet.eu/news-einzelansicht/article/starkes-signal-fuer-die-nachhaltigkeitsforschung-forschungsnetzwerk-ecornet-begruesst-die.html</link>
			<description>Aus Anlass der Berufung von Prof. Dr. Uwe Schneidewind in den Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) am heutigen Tage erklären die Sprecher des Ecological Research Network (Ecornet) Thomas Korbun und R. Andreas Kraemer:
„Wir begrüßen die Berufung von Uwe...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Aus Anlass der Berufung von Prof. Dr. Uwe Schneidewind in den Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) am heutigen Tage erklären die Sprecher des Ecological Research Network (Ecornet) Thomas Korbun und R. Andreas Kraemer:
<i>„Wir begrüßen die Berufung von Uwe Schneidewind in den WBGU als ein starkes Signal für die transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung in Deutschland. Mit dem Leiter des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie gewinnt der WBGU einen renommierten Experten und leidenschaftlichen Befürworter für Transformationen hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft. Damit unterstützt die Bundesregierung die Forderungen des WBGU-Hauptgutachtens 2011 »Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für eine große Transformation«, das den Weg zu einer post-fossilen und nachhaltigen Wirtschaftsweise aufzeigt und stärkere Beiträge der Forschung für ihre Erreichung anregt.</i>
<i>Ecornet, das Netzwerk der führenden außeruniversitären und gemeinnützigen Nachhaltigkeitsforschungsinstitute in Deutschland, teilt die Forderungen des WBGU nach einer praxisnäheren Forschung, die sich über die Grenzen der wissenschaftlichen Disziplinen hinweg stärker an den gesellschaftlichen Herausforderungen ausrichtet. </i>
<i>Nach Prof. Dr. Rainer Grießhammer vom Öko-Institut, Mitglied im WBGU von 2004 bis 2008, wurde mit Uwe Schneidewind erneut ein Ecornet-Vertreter in eines der wichtigsten umweltpolitischen Beratungsgremien der Bundesregierung berufen.“<br /><br /></i>
++++++++++++++++++++++++++++++
Weitere Informationen zur Neuberufung des WBGU: <link http://www.bmbf.de/press/3450.php>http://www.bmbf.de/press/3450.php</link> 
]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 08 May 2013 11:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Diskussionsveranstaltung: Von der Forschungs-WG zu Eckpfeilern deutscher Umweltforschung – die ersten Umweltforschungsinstitute Deutschlands</title>
			<link>http://www.ecornet.eu/news-einzelansicht/article/diskussionsveranstaltung-von-der-forschungs-wg-zu-eckpfeilern-deutscher-umweltforschung-die-ers.html</link>
			<description>Am 29. Mai um 18:00 findet im Ecologic Institut eine Diskussionsveranstaltung zum Thema „Von der Forschungs-WG zu Eckpfeilern deutscher Umweltforschung – die ersten Umweltforschungsinstitute Deutschlands“ im Rahmen des Ecological Research Network (Ecornet) statt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am 29. Mai um 18:00 findet im Ecologic Institut eine Diskussionsveranstaltung zum Thema „Von der Forschungs-WG zu Eckpfeilern deutscher Umweltforschung – die ersten Umweltforschungsinstitute Deutschlands“ im Rahmen des Ecological Research Network (Ecornet) statt.
„Lieber heute aktiv, als morgen radioaktiv“ – dieser Slogan gehört seit Jahrzehnten zum Repertoire der Atomkraftgegner/innen. Heute wird der Widerstand gegen Atomkraft von einer Mehrheit der deutschen Bevölkerung geteilt, eine Folge des größten öffentlichen Diskurses in der Bundesrepublik, der mit der Energiewende im endgültigen Atomausstieg endete.
Ende der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts war die Anti-AKW Bewegung noch in den Kinderschuhen. Die Vertreter/innen wurden teilweise als „Terroristen“ und „kriminelle Gewalttäter“ dargestellt. In den Medien und den etablierten Wissenschaften wurde Atomkraft als Energie der Zukunft verstanden. Den Umweltschutzgruppen mangelte es an juristischem und naturwissenschaftlichem Unterbau. In diese Lücke stieß die Gründung von „alternativen Umweltforschungsinstituten“.
In der zweiten Veranstaltung der Veranstaltungsreihe „Die Geschichte der Umweltpolitikberatung“ soll ein Blick auf die Wurzeln der Umweltforschungsinstitute geworfen und ihren Einfluss auf die Institutionalisierung der Umweltpolitik in der Bundesrepublik diskutiert werden.
Ehrengäste sind:
<ul><li>Dr. Volker Hauff (SPD)</li><li>Dr. Ulrich Höpfner (Mitbegründer des IFEU)</li><li>Michael Sailer (Öko-Institut)</li></ul>
Moderiert wird die Veranstaltung durch R. Andreas Kraemer, Direktor des Ecologic Instututs.
29. Mai 2013, 18 Uhr<br />Ecologic Institut<br />Pfalzburger Str. 43/44<br />10717 Berlin 
Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen möchten, registrieren Sie sich bitte unter folgendem Link: <link http:// http//registration.ecologic-events.eu/die-geschichte-der-umweltpolitikberatung > http://registration.ecologic-events.eu/die-geschichte-der-umweltpolitikberatung</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 May 2013 13:47:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nachhaltigkeit braucht neue Strukturen im Wissenschaftssystem</title>
			<link>http://www.ecornet.eu/news-einzelansicht/article/nachhaltigkeit-braucht-neue-strukturen-im-wissenschaftssystem.html</link>
			<description>Wie muss Wissenschaft gestaltet werden, damit sie wesentliche Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung leisten kann? Das Ecological Research Network (Ecornet) betont anlässlich des vom BMBF veranstalteten Symposiums „Sustainability in Science“, dass neben den inhaltlichen Fragen der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Wie muss Wissenschaft gestaltet werden, damit sie wesentliche Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung leisten kann? Das Ecological Research Network (Ecornet) betont anlässlich des vom BMBF veranstalteten Symposiums „Sustainability in Science“, dass neben den inhaltlichen Fragen der Nachhaltigkeitsforschung notwendige strukturelle Veränderungen im Wissenschaftssystem ein besonderes Augenmerk verdienen. </b>
Eine der großen Aufgaben des 21. Jahrhunderts ist die Gestaltung von Übergängen in eine nachhaltige gesellschaftliche Entwicklung. Vor diesem Hintergrund begrüßt das Forschungsnetzwerk Ecornet das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veranstaltete Symposium „Sustainability in Science“ am 23. April 2013 in Berlin. Das Forschungsministerium will mit dieser Veranstaltung den im Wissenschaftsjahr 2012 ins Leben gerufenen Prozess „Zukunftsprojekt Erde“ fortsetzen. Zugleich ist das Symposium Startschuss für die „Sustainability in Science Initiative“, die die Umsetzung von Nachhaltigkeit in der Forschung stärken soll.
<link http://www.fona.de/sisi/photos/23.04/Workshops_I/SISI2013_Workshops_I_001%7Ba1%7D_s3.jpg>Dr. Thomas Jahn</link> betont, dass neben den inhaltlichen Fragen der Nachhaltigkeitsforschung notwendige strukturelle Veränderungen im Wissenschaftssystem ein besonderes Augenmerk verdienen. Es seien weitergehende Anpassungen des Wissenschaftssystems als bisher unerlässlich. Jahn ist Sprecher der Institutsleitung des ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung und war Mitglied des Programmbeirates des Symposiums. Er verantwortet im Rahmen der Veranstaltung den Workshop „Nachhaltigkeit in Forschungsprozessen“. 
Eine weitere wichtige Aufgabe sei die Intensivierung der Kooperationen von Hochschulen mit staatlichen und unabhängigen außeruniversitären Forschungseinrichtungen – sowohl in der Verbundforschung als auch in der Hochschulbildung, sagt <link http://www.fona.de/sisi/photos/23.04/Workshops_I/SISI2013_Workshops_I_009%7Bb1%7D_s3.jpg>Thomas Korbun</link>, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und einer der Ecornet-Sprecher. Ziel müsse es sein, die Durchlässigkeit zwischen den Sektoren zu verbessern. Die unabhängigen außeruniversitären Institute, und insbesondere die Mitgliedsinstitute des Ecornet, bringen hier langjährige Erfahrungen in der inter- und transdisziplinären Forschung mit. Gerade diese Erfahrungen sollten in der Forschung wie auch in der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses zukünftig verstärkt gefordert werden. Und schließlich sollte die Zusammenarbeit zwischen Natur- und Gesellschaftswissenschaften einerseits und die Kooperation zwischen Wissenschaft und Gesellschaft andererseits im Rahmen von inter- und transdisziplinären Kooperationen stärker als bisher in die Forschungs- und Nachwuchsförderung aufgenommen werden. Damit Karrierepfade am Ende nicht wieder in disziplinären Strukturen enden, bedarf es zudem verstärkt der Einrichtung von Lehrstühlen und Fakultäten mit einer transdisziplinären Ausrichtung. 
<b>Über das „Ecological Research Network“– Ecornet</b>
Ecornet ist ein Netzwerk aus sieben Forschungseinrichtungen mit insgesamt mehr als 500 Mitarbeitenden. Hervorzuheben ist das breite Themen- und Kompetenzspektrum der Mitgliedsinstitute sowie ein gemeinsames Aufgabenverständnis: Die Institute forschen praxisnah an der Lösung gesellschaftlicher Probleme, die eine nachhaltige Entwicklung behindern. Die Institute teilen auch den konsequent transdisziplinären Forschungsansatz: Sie verknüpfen das Wissen und die Werkzeuge der verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen zu neuen Erkenntnissen und Forschungsmethoden und beziehen von Beginn an Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft in den Forschungsprozess ein. Sprecher von Ecornet sind Thomas Korbun (IÖW) und R. Andreas Kraemer (Ecologic Institut). Folgende Institute sind Mitglied des Ecornet:
<ul><li>Ecologic Institut</li> <li>ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg</li> <li>Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)</li> <li>ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung</li> <li>Öko-Institut – Institut für angewandte Ökologie</li> <li>Unabhängiges Institut für Umweltfragen (UfU)</li> <li>Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie</li></ul>

<b>Links:</b><br /> <link http://www.fona.de/sisi/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">www.fona.de/sisi/</link><br /> <link http://www.fona.de/sisi/fotos - external-link-new-window "Opens external link in new window">www.fona.de/sisi/fotos</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 09:51:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ranking: Ecornet-Institute weltweit führende Umwelt-Think-Tanks</title>
			<link>http://www.ecornet.eu/news-einzelansicht/article/ranking-ecornet-institute-weltweit-fuehrende-umwelt-think-tanks.html</link>
			<description>Die drei Ecornet-Institute Ecologic Institut, Öko-Institut und Wuppertal Institut gehören laut dem 2012 Global Go To Think Tanks Ranking der Universität von Pennsylvania zu den weltweit führenden Think Tanks im Umweltbereich. Führendes deutsches Institut ist Ecologic (Platz 10). In die Top 50...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die drei Ecornet-Institute Ecologic Institut, Öko-Institut und Wuppertal Institut gehören laut dem <i>2012 Global Go To Think Tanks Ranking</i> der Universität von Pennsylvania zu den weltweit führenden Think Tanks im Umweltbereich. Führendes deutsches Institut ist Ecologic (Platz 10). In die Top 50 schafften es zudem das Wuppertal Institut (Platz 41) und das Öko-Institut (Platz 49). 
Zwei weitere Institute aus Deutschland belegen vordere Ränge in dem Ranking: das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (Platz 12) und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (Platz 14). Auf den Rängen eins bis drei des Umwelt-Think-Tank-Rankings landeten US-amerikanische Institutionen: das World Resources Institute, die Brookings Institution und das Center for Climate and Energy Solution. 
<p style="mso-margin-top-alt:auto;mso-margin-bottom-alt:auto" class="MsoNormal"><link http://www.gotothinktank.com/>Weitere Informationen und Download des Rankingberichts</link></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 04 Feb 2013 17:18:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Experten fordern nachhaltigen Wandel der Wissenschaft</title>
			<link>http://www.ecornet.eu/news-einzelansicht/article/experten-fordern-nachhaltigen-wandel-der-wissenschaft.html</link>
			<description>Damit die Erde auch in Zukunft noch lebenswert bleibt, muss die Wissenschaft aktiver als bisher mit Wissen und Lösungen zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen. Diese Forderung stellten Experten aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft auf dem Kongress „Schafft Wissenschaft die große...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Damit die Erde auch in Zukunft noch lebenswert bleibt, muss die Wissenschaft aktiver als bisher mit Wissen und Lösungen zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen. Diese Forderung stellten Experten aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft auf dem Kongress „Schafft Wissenschaft die große Transformation?“, der gestern in Berlin stattfand. Die Veranstaltung, an der rund 200 Personen teilnahmen, bildete den Abschluss der Veranstaltungsreihe „Transformatives Wissen schaffen“ im Rahmen des bundesweiten Wissenschaftsjahres &quot;Zukunftsprojekt Erde&quot;. Der Verbund für Nachhaltige Wissenschaft (Nawis) und das Ecological Research Network (Ecornet) hatten die Reihe gestartet, um die deutsche Wissenschaft angesichts der drängenden Herausforderungen aufzufordern mehr und aktiver als bisher den notwendigen gesellschaftlichen Wandel zu thematisieren.
<b>Vorreiter: Baden-Württemberg und NRW</b>
An der Initiative beteiligten sich die Wissenschaftsministerinnen der Länder Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, Theresia Bauer und Svenja Schulze. Beide Länder haben im Jahr 2012 umfassende Initiativen für eine Wissenschaft für Nachhaltigkeit initiiert. Baden-Württemberg hat eine eigene Expertengruppe &quot;Wissenschaft für Nachhaltigkeit&quot; eingerichtet und Nordrhein-Westfalen plant unter dem Titel &quot;Fortschritt NRW&quot;, die Forschungspolitik des Landes neu auszurichten. Professor Uwe Schneidewind, Sprecher des Nawis-Verbundes, zog ein positives Fazit der Veranstaltungsreihe: &quot;Es ist bemerkenswert, wie viele Prozesse für eine Umorientierung des Wissenschaftssystems im Wissenschaftsjahr angestoßen werden konnten: Der Wissenschaftsrat, die großen Akademien und die Wissenschaftsreinrichtungen haben begonnen, sich des Themas Nachhaltigkeit intensiver anzunehmen. Mit Baden-Württemberg und NRW gibt es zwei Vorreiterländer für die Initiative.&quot;
<b>„Transformatives Wissen schaffen“: 16 Tagungen, über 1500 Teilnehmer</b>
Die Veranstaltungsreihe &quot;Transformatives Wissen schaffen&quot; wurde von Pionierinstitutionen der Nachhaltigkeitsforschung in Deutschland ins Leben gerufen. Sie hatte im Wissenschaftsjahr &quot;Zukunftsprojekt Erde&quot;, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgerufen worden war, für große Aufmerksamkeit gesorgt. Auf 16 Tagungen diskutierten insgesamt über 1500 Experten über den Beitrag der Wissenschaft für Nachhaltigkeit. &quot;Wir werden weiterhin Impulse für die Transformation der Wissenschaft setzen&quot;, so die Sprecher des Ecornet-Netzwerks Andreas Kraemer und Thomas Korbun. &quot;So wollen wir erreichen, dass aus der Wissenschaft mehr Impulse zu den großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klimawandel, Biodiversität, Nachhaltigkeit in Produktion und Konsum oder sozialer Gerechtigkeit kommen. Wissenschaft und Forschungspolitik müssen dafür mehr tun.&quot;
<b>Aktive Wissenschaft versus Wissenschaftsfreiheit</b>
Deutlich wurde, dass die Wirtschaftswissenschaften eine Disziplin sind, in der besonders hoher Handlungsbedarf besteht. Umwelt und Nachhaltigkeit müssten eine größere Rolle spielen, so die Experten. Kontroversen gab es um die Frage, wie sich eine aktive und mitgestaltende Rolle der Wissenschaft mit dem Grundprinzip der Wissenschaftsfreiheit verträgt. Professor Peter Weingart von der Universität Bielefeld betonte, dass das deutsche Modell der Wissenschaftsfreiheit historisch gewachsen und institutionell veraltet sei. Eine Wissenschaft für Nachhaltigkeit und die Freiheit der Wissenschaft seien daher keine Gegensätze - so der Experte.
<b>Forschung für die und mit der Gesellschaft</b>
Der NaWis-Verbund und Ecornet begrüßen, dass sich im Wissenschaftsjahr erstmals auch Umweltverbände, Gewerkschaften, Kirchen und weitere Verbände in die wissenschaftspolitische Debatte einbrachten. Mit der Gründung der &quot;Zivilgesellschaftlichen Plattform Forschungswende&quot; wollen sich die Organisationen in Zukunft für mehr Transparenz und Beteiligung in der Wissenschaftspolitik einsetzen. Außerdem fordern sie mehr Forschung und Lehre zu Nachhaltigkeitsthemen. Damit stellen sie sich auch einer Entwicklung entgegen, bei der Schwerpunkte der öffentlichen Forschungsförderung zunehmend alleine von Wirtschaft und Politik definiert werden.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende:<br /> <link http://www.forschungswende.de/ _new>http://www.forschungswende.de</link><br /> <br /> Expertengruppe und Initiative &quot;Wissenschaft für Nachhaltigkeit&quot; des Landes Baden-Württemberg: Informationen unter: <link http://mwk.baden-wuerttemberg.de/hochschulen/wissenschaft-fuer-nachhaltigkeit _new>http://mwk.baden-wuerttemberg.de/hochschulen/wissenschaft-fuer-nachhaltigkeit</link><br /> <br /> Rahmenprogramm &quot;Fortschritt NRW&quot;<br /> Informationen sowie Möglichkeit der Kommentierung bis zum 31.12.12 unter:<br /> <link http://www.wissenschaft.nrw.de/forschung/fortschritt-nrw/forschungsstrategie-fortschritt-nrw/ _new>http://www.wissenschaft.nrw.de/forschung/fortschritt-nrw/forschungsstrategie-for...</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 11 Dec 2012 12:54:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schafft Wissenschaft die große Transformation? - Abschlussveranstaltung der Veranstaltungsreihe „Transformatives Wissen schaffen“</title>
			<link>http://www.ecornet.eu/news-einzelansicht/article/schafft-wissenschaft-die-grosse-transformation-abschlussveranstaltung-der-veranstaltungsreihe.html</link>
			<description>Mit dem kalendarischen Jahr 2012 neigt sich ein Wissenschaftsjahr zum Ende, das die Bundesregierung der Forschung für die Nachhaltigkeit gewidmet hat. Unter dem Titel &quot;Zukunftsprojekt Erde&quot; wurde der Beitrag der Wissenschaft für eine nachhaltige Entwicklung von Wirtschaft, Technik und Gesellschaft...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit dem kalendarischen Jahr 2012 neigt sich ein Wissenschaftsjahr zum Ende, das die Bundesregierung der Forschung für die Nachhaltigkeit gewidmet hat. Unter dem Titel &quot;Zukunftsprojekt Erde&quot; wurde der Beitrag der Wissenschaft für eine nachhaltige Entwicklung von Wirtschaft, Technik und Gesellschaft thematisiert.
Die Veranstaltungsreihe <link http://nachhaltigewissenschaft.blog.de/2011/12/13/nachhaltig-forschen-transformatives-wissen-schaffen-veranstaltungsreihe-wissenschaftsjahr-2012-nachhaltigkeit-zukunftsprojekt-erde-12299816/>&quot;Transformatives Wissen schaffen&quot;</link>, koordiniert von der <link http://nachhaltigewissenschaft.blog.de/2011/07/03/verbund-nachhaltige-wissenschaft-nawis-netzwerk-staerkung-nachhaltigkeitswissenschaften-wissenschaftssystem-11415503/>Runde für Nachhaltige Wissenschaft (NaWis-Runde)</link>, dem <link http://www.ecornet.de/>Ecological Research Network (Ecornet)</link> und anderen wissenschaftlichen Vorreitereinrichtungen der Nachhaltigkeitsforschung, hat über das Jahr hinweg in einer <link http://nachhaltigewissenschaft.blog.de/2012/02/17/uebersicht-veranstaltungen-reihe-14947868/>Reihe von Veranstaltungen</link> über die künftige Forschungs- und Innovationspolitik im Feld der Nachhaltigkeit diskutiert.
Zu einer Bilanz der Veranstaltungsreihe lädt das Land Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Land Nordrhein-Westfalen und den Veranstaltern der Reihe in die Berliner Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund ein.
Auf der Tagung soll diskutiert werden, wie sich eine Orientierung von Forschung und Lehre an Nachhaltigkeit mit der Freiheit der Wissenschaft verträgt. Des Weiteren wird der Frage nachgegangen, wie sich die Wirtschaftswissenschaften aufstellen müssen, um mehr Beiträge für eine nachhaltige Entwicklung leisten zu können.
<link http://ioew.de/fileadmin/user_upload/BILDER_und_Downloaddateien/Veranstaltungen/2012/Programm_Schafft_Wissenschaft_die_grosse_Transformation.pdf - - "Initiates file download">Programm (pdf)</link>
10. Dezember 2012<br />Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund<br />Tiergartenstraße 15<br />10758 Berlin-Tiergarten
Anmeldungen bitte <b>bis zum 01.12.2012</b> per E-Mail an: <link wissenschaftsjahr2012@wupperinst.org - - "Opens window for sending email">wissenschaftsjahr2012(at)wupperinst.org</link>
Weitere Informationen: <link http://nachhaltigewissenschaft.blog.de/ - - "Opens external link in new window">nachhaltigewissenschaft.blog.de</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 22 Nov 2012 14:29:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ISOE-Projekt CuveWaters für BMBF-Forschungspreis &quot;Nachhaltige Entwicklungen&quot; nominiert</title>
			<link>http://www.ecornet.eu/news-einzelansicht/article/isoe-projekt-cuvewaters-fuer-bmbf-forschungspreis-nachhaltige-entwicklungen-nominiert.html</link>
			<description>Im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitspreises vergibt das Bundesministerium für Bildung und Forschung erstmals den Forschungspreis &quot;Nachhaltige Entwicklungen&quot; für herausragende Projekte in den Bereichen Klima, Energie, Ressourcen und Umwelttechnologien. Unter den drei nominierten Projekten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitspreises vergibt das Bundesministerium für Bildung und Forschung erstmals den Forschungspreis &quot;Nachhaltige Entwicklungen&quot; für herausragende Projekte in den Bereichen Klima, Energie, Ressourcen und Umwelttechnologien. Unter den drei nominierten Projekten befindet sich das Projekt &quot;CuveWaters&quot;, das das Wasserressourcenmanagement in Namibia verbessert. Das Projekt wird vom Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) – einem Partnerinstitut des Ecological Research Network (Ecornet) – geleitet. Der Preis wird am 7. Dezember 2012 von Bundesministerin Prof. Dr. Annette Schavan im Rahmen der Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises überreicht.&nbsp;
<b>Das Projekt CuveWaters</b>
Seit 2006 setzt das ISOE in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Darmstadt das internationale Verbundprojekt CuveWaters im nordnamibischen Cuvelai-Etosha-Becken um. In dieser Region variiert das Klima sehr stark. Die Menschen sind im Wechsel von Dürren und Überschwemmungen betroffen. An vielen Stellen ist das Grundwasser zudem zu salzhaltig zum Trinken. Ziel von CuveWaters ist es, die natürlichen Wasserquellen nutzbar zu machen und maßgeschneiderte Lösungen für eine dezentrale und nachhaltige Wasserver- und -entsorgung umzusetzen. Innovativ ist zudem das städtische Abwasser- und Sanitärkonzept mit anschließender Wasserwiederverwendung, Energie- und Soffverwertung.
Das Forscherteam hat bereits zehn Pilotanlagen entwickelt: Solarbetriebene Entsalzungsanlagen liefern Trinkwasser, weitere Anlagen sammeln und speichern Regen- und Flutwasser und ermöglichen so eine ganzjährige Bewässerung der neu angelegten Nutzgärten. Mehrere Familien können inzwischen Gemüse anbauen und auf lokalen Märkten verkaufen. Alle Anlagen sind Teil eines sogenannten Integrierten Wasserressourcen-Managements (IWRM).
<b>Transdisziplinärer Ansatz für die nachhaltige Nutzung knapper Wasserressourcen<br /></b>
Eine Besonderheit von CuveWaters ist sein transdisziplinärer Ansatz: Unter Berücksichtigung der regionalen Bedürfnisse beziehen die WissenschaftlerInnen ganz unterschiedlicher Disziplinen das Praxiswissen der Menschen vor Ort mit ein. Um einen dauerhaften Projekterfolg zu gewährleisten, werden Bewohner an den verschiedenen Standorten für den Bau, die Wartung und die Bedienung der Anlagen sowie für den Bewässerungsgartenbau geschult.
Die enge Zusammenarbeit mit der Bevölkerung wertet die Jury des Nachhaltigkeitspreises neben der „Anpassungsfähigkeit an die ökologischen und sozialen Bedingungen vor Ort“ als Stärke des Projekts. Die nachhaltige Nutzung der Wasserressourcen gelinge zudem durch die zahlreichen Maßnahmen zum Wissenstransfer. „CuveWaters fördert Millenniumsziele und Nachhaltigkeit auf lokaler Ebene und stärkt Fähigkeiten und Strukturen vor Ort“, lautet die Urteilsbegründung der Jury für die Nominierung von CuveWaters. 
<b>Über 70 Bewerbungen für Forschungspreis</b>
Zwischen Juli und September 2012 hatten sich über 70 Forscher und Forschergruppen aus deutschen Forschungseinrichtungen, Universitäten und Fachhochschulen mit aktuellen Projekten beworben. Bundesministerin Prof. Dr. Annette Schavan zeigte sich sehr erfreut über die positive Resonanz und sagte: &quot;Die nominierten Projekte stellen die Vielfalt und Leistungsfähigkeit der deutschen Nachhaltigkeitsforschung unter Beweis. Den drängenden Problemen bei Energie, Ernährung und Ressourcenschutz begegnen die Forscherteams mit innovativen und intelligenten Lösungsansätzen und bringen so ‚Sustainability made in Germany’ voran.&quot;
Neben dem Projekt CuveWaters sind das von der TU München entwickelte<br />Holzbausystem TES EnergyFacade sowie das Aquaponiksystem „Tomatenfisch“ des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) für den Preis nominiert. 
Mehr zum Projekt CuveWaters: <link http://www.cuvewaters.net>www.cuvewaters.net</link> ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 20 Nov 2012 10:03:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ISOE-Tagung: „wahrhaft nützlich. Was kritische Nachhaltigkeitsforschung ausgemacht“</title>
			<link>http://www.ecornet.eu/news-einzelansicht/article/isoe-tagung-wahrhaft-nuetzlich-was-kritische-nachhaltigkeitsforschung-ausgemacht.html</link>
			<description>Am 16. November von 10:00 bis 17.30 Uhr findet im Haus am Dom (Frankfurt am Main) die Tagung „wahrhaft nützlich. Was kritische Nachhaltigkeitsforschung ausgemacht“ des Institutes für sozial-ökologische Forschung statt. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Am 16. November von 10:00 bis 17.30 Uhr findet im Haus am Dom (Frankfurt am Main) die Tagung „wahrhaft nützlich. Was kritische Nachhaltigkeitsforschung ausgemacht“ des Institutes für sozial-ökologische Forschung statt.
Die Tagung ist Teil der Reihe „Transformatives Wissen schaffen“, welche im Rahmen des vom BMBF ausgerufenen Wissenschaftsjahr 2012 angeboten wird. Die Reihe behandelt die Leitfrage „Welche Art von Nachhaltigkeitsforschung brauchen wir und in welchem Verhältnis muss sie zu Gesellschaft und Politik stehen, um die globalen sozial-ökologischen Herausforderungen der Zukunft besser bewältigen zu können?“
 Als Diskussionsgrundlage der Tagung werden vor der Tagung die <i style="mso-bidi-font-style:normal">Frankfurter Thesen</i> an alle Teilnehmer/innen ausgeteilt. Während der Tagung werden diese in Themenwerkstätten zu <i>Wasser, Energie,Mobilität </i>sowie <i>Biodiversität </i>und <i>Ernährungssicherung </i>bearbeitet.
Eine Keynote wird von Prof. Dr. Gesine Schwan gesprochen.
Eine Meldung zu dieser Veranstaltung, sowie ein Interview mit Thomas Jahn (Leitung ISOE) zum Thema kritische Nachhaltigkeitsforschung finden sie in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift GAIA (Titel: „50 Years of Silent Spring“)
Weitere Informationen: <link http://www.isoe.de/>www.isoe.de</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 02 Oct 2012 14:43:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Memorandum zur sozial-ökologischen Forschung an Bundesforschungsministerin Annette Schavan übergeben / Unterzeichnung weiterhin möglich</title>
			<link>http://www.ecornet.eu/news-einzelansicht/article/memorandum-zur-sozial-oekologischen-forschung-an-bundesforschungsministerin-annette-schavan-uebergeb.html</link>
			<description>Bereits über 750 Mitunterzeichner unterstützen das Memorandum „Verstehen – Bewerten – Gestalten. Transdisziplinäres Wissen für eine nachhaltige Gesellschaft“, das das Ziel verfolgt, die sozial-ökologische Forschung inhaltlich, organisatorisch und institutionell zu stärken. Die Autorengruppe des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bereits über 750 Mitunterzeichner unterstützen das Memorandum „Verstehen – Bewerten – Gestalten. Transdisziplinäres Wissen für eine nachhaltige Gesellschaft“, das das Ziel verfolgt, die sozial-ökologische Forschung inhaltlich, organisatorisch und institutionell zu stärken. Die Autorengruppe des Memorandums, der auch Leiter von Ecornet-Instituten angehören, hat es mit den ersten Unterschriften nun an Bundesforschungsministerin Annette Schavan geschickt. Auch bei dem öffentlichen Fachgespräch im Bundestag zum Thema „Nachhaltigkeits- und Transformationsforschung“ am 27. Juni 2012 wurde das Memorandum bereits thematisiert. Eine Unterzeichnung ist noch bis zum Jahresende möglich.
<b>Experten fordern stärkere Einbeziehung der Zivilgesellschaft bei Transformationsforschung</b>
In dem öffentlichen Fachgespräch des Forschungsausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestags betonte Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie und Mitautor des Memorandums eine stärkere Einbindung der Zivilgesellschaft bei Hürden wie der Energie- und Mobilitätswende, dem Klimawandel oder der Entwicklung künftiger ökonomischer Entwicklungsmodelle, um eine „Partizipation auf Augenhöhe“ zu ermöglichen.
Die Nichteinbeziehung der Zivilgesellschaft kann man nicht mit der Freiheit der Wissenschaft begründen, so Steffi Ober vom Naturschutzbund Deutschland (Nabu). Schließlich kooperiert man auch mit Unternehmen, wodurch eine ökonomische Orientierung der Forschung entsteht. Die Wissenschaft müsse ihre gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, sagte Professor Armin von Gleich von der Universität Bremen und kritisierte, dass schon jetzt die Vergabe von Forschungsmitteln oft mit Einbindung von Unternehmen verbunden ist, jedoch keine Einbindung der Zivilgesellschaft stattfindet.
<link http://www.sozial-oekologische-forschung.org/de/1651.php>Das Memorandum mitunterzeichnen</link> | <link http://www.sozial-oekologische-forschung.org/_media/SOEF_Memorandum.pdf>Das Memorandum zum Download (pdf)</link> | <link http://www.bundestag.de/presse/hib/2012_06/2012_318/02.html>Zusammenfassung des Fachgesprächs</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 04 Jul 2012 09:38:00 +0200</pubDate>
			
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